Ja zum Tram Bern-Ostermundigen am 4. März!

Hier werden fortlaufend Beiträge veröffentlicht, die bei der kantonalen Abstimmung vom 4. März einem effizienten, umweltfreundlichen und wirtschaftlichen öffentlichen Verkehr zwischen Bern und Ostermundigen zum Durchbruch verhelfen werden!
Liebe Leserin, lieber Leser – recht herzlichen Dank!
Eine Mehrheit der Stimmenden hat letzten Sonntag den kantonalen Kredit für das Tram Bern-Ostermundigen angenommen – das freut den Förderverein Entwicklung Ostermundigen ausserordentlich. Es bedeutet, dass diese Mehrheit erkannt hat, dass es der gesamten Kantonsbevölkerung Vorteile bringt, wenn die weitere Entwicklung entlang der Linie 10 unterstützt und deshalb der ÖV ausgebaut wird.
Ostermundigen bringt der positive Entscheid die Sicherheit, dass in absehbarer Zeit die Bernstrasse saniert, die Bahnhofunterführung behindertengerecht ausgebaut und der Bus durch ein Tram ersetzt wird. Damit haben unsere Behörden eine verlässliche Grundlage für ihre Überlegungen zur zukünftigen Entwicklung der Gemeinde.
Schlüssel zum Erfolg
Ein Schlüssel zum Erfolg war zweifellos die breite Unterstützung, die der Vorlage während der Abstimmungskampagne zuteil geworden ist. Wie bei den früheren Abstimmungen brauchte es einen grossen Einsatz, um z.B. mit Flyern die Argumente für das Tram Bern Ostermundigen bekannt zu machen, und erneut haben viele Bürgerinnen und Bürger in zahlreichen Gesprächen, Leserbriefen und via Social Media die Hintergründe und Vorteile der Vorlage diskutiert und erläutert und so ganz wesentlich zur breiten Akzeptanz beigetragen.
Unser bester und herzlichster Dank geht an Alle, die sich an der Urne für das Tram Bern-Ostermundigen ausgesprochen haben – ebenso an Alle, die im Vorfeld der Abstimmung in der einen oder andern Form zum Erfolg beigetragen haben.
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber, Co-Präsident          Christian Zahler, Co-Präsident

Zur Wachstumsprognose – Artikel der IG-VO in der Bantiger-Post Nr. 8 vom
22. Februar 2018.
Mit eindringlichen Zahlen versucht die IG-VO in ihrem Artikel die Glaubwürdigkeit der Wachstumsprognosen die zur Begründung neuer ÖV-Gefässe verwendet werden, zu  erschüttern. Leider haben die Autoren offensichtlich das entscheidende Dokument nicht gelesen:
Die Grundlagenstudie zur Systemfrage Tram oder Doppelgelenkbus vom 29. Dezember 2016, im Auftrag des Amtes für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination erstellt von der INFRAS, Herrn Matthias Lebküchner, zählt auf der Seite 9 detailliert auf, wie sich die geschätzten totalen Zuwächse im Zeithorizont 2020 – 2040 bezogen auf den gesamten Verkehrskorridor Bern – Ostermundigen  (und nicht nur auf die Gemeinde Ostermundigen!) zusammensetzen: (E = Einwohner, A = Arbeitsplätze)
bis 2020
Sommerrain                               317 E
Sommerrain plus                       222 E              50 A
Oberfeld Mietwohnungen          202 E
Oberfeld Stockwerkeigent.        126 E
Swisscom Hochhaus                                       350 A
ca 2025
Schönburg                                  330 E     200-250 A
ESP Bhf Ostermundigen                           400-600 A
Bärenareal                            317-475 E    170-220 A
Acifer                                     240-360 E    120-180 A
Ca 2030
ESP Bhf Ostermundigen                            400-600 A
Springgarten                          440-880 E

weitere                                    0-1‘100 E        1‘300 A

Total Zuwachs                 2‘194-4012 E    2990-3550 A
2020-2040  
Auf diese Zahlen stützen sich in der Folge die Berechnungen zur Passagierfrequenz auf den einzelnen Abschnitten des Verkehrskorridors Bern – Ostermundigen.
Es muss also keineswegs die Siedlungsfläche ausgedehnt werden, die aufgezählten Planungs-Schwerpunkte bringen bereits genügend zukünftige Passagiere, um mittelfristig alle Pneu-gebundenen ÖV-Systeme zum kollabieren zu bringen.
Mit Blick auf die Jahre 2030-2040 stimmen wir heute überzeugt JA zum Tram Bern-Ostermundigen!
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Ulrich B. Noelpp
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Lügen haben kurze Beine; falsche Argumente keine!
Die Behauptung der Tramgegner, dass 80% der Stimmberechtigten der Stadt Bern sich im November nicht für das Tram erwärmen konnten (vgl. Inserat Bund, BZ), ist Augenwischerei und eine Beleidigung der Mehrheit der Stimmbeteiligten, welche dem Tram zugestimmt haben. Dass all diejenigen, welche am Urnengang nicht teilgenommen haben, gegen das Tram sind, ist eine Unterstellung und damit schlichtweg eine Lüge.
In der Berner Innenstadt hat es sehr wohl Platz für mehr Tramzüge im 6 Minuten Takt, denn sie wird ja von den in den Stosszeiten im 3-Minuten-Takt fahrenden Bussen der Linie 10 entlastet. Das hat für die Kornhausbrücke und den Kornhausplatz den Vorteil, dass der ÖV nur noch mit Trams abgewickelt wird, was den Verkehrsfluss vereinfacht. In den Hauptgassen werden zwar mehr Tramzüge fahren, dafür aber keine Busse mehr: Die Trolleybusse der Linie 12 (Länggasse-Zentrum Paul Klee, ebenfalls 3-Minuten-Takt) werden in eine andere Gasse verlegt. Also ist auch dieses Argument der Tramgegner falsch.
Auch alle übrigen Argumente der Tramgegner lassen sich problemlos mit erhärteten und beweisbaren Fakten widerlegen.
Die Stimmbürgerschaft wird mit solchen Behauptungen für dumm verkauft und hinters Licht geführt!
Das Tramprojekt ist günstig, gut evaluiert und unaufschiebbar.
Deshalb braucht es ein überzeugtes JA von uns allen am 4. März.
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber, Co-Präsident          Christian Zahler, Co-Präsident
Was ist Luxus an einem Tram Bern – Ostermundigen?
Weil das Referendum gegen den kantonalen Investitionskredit ergriffen worden ist, wird nun die Bevölkerung des ganzen Kantons über die Tramlinie Bern- Ostermundigen abstimmen.
Um was geht es? Die Busse auf der Linie 10 von Bern - Ostermundigen sind heillos überfüllt und manchmal ist es schon ein Kampf, überhaupt noch einsteigen zu können. Abhilfe tut dringend not.  Auf dieser Linie wurden schon vor Jahren mehr Passagiere transportiert als auf allen Postautolinien zusammen. Sie ist die öv-technische Pulsader der Region und die Prognosen bis 2030 deuten auf ein weiteres Wachstum an Arbeitsplätzen und Wohnraum an dieser Linie hin.
Während mehr als 10 Jahren haben Ingenieure und Planer zusammen mit dem Kanton und den beiden Gemeinden nach der optimalen Variante gesucht, den ÖV- Engpass auf der völlig überlasteten Linie 10 langfristig zu beheben (Linienführung, Verkehrsträger etc. wurden aufwändig geprüft).  Was jetzt vorliegt, ist die beste aller möglichen Varianten. Wichtig: Der Bund kommt und zum gleichen Schluss und ist bereit, aus dem heiss begehrten Agglomerationstopf Gelder fliessen zu lassen.
Beide Gemeinden wollen diesen ÖV-Ausbau, sie haben das an der Urne mit der Genehmigung ihrer kommunalen Kredite klar zum Ausdruck gebracht! Ostermundigen unterstützt auch die vorliegende Anbindung der Rüti. Die Alternative Tunnelerschliessung wollte man mehrheitlich nicht.
Die Gegner machen mobil gegen ein vermeintliches Luxustram. Warum soll ein Tram von Bern nach Ostermundigen Luxus sein?  Welcher Massstab wird hier angelegt, um Kosten- Nutzen zu beurteilen? Wie würden danach weit weniger genutzte Verkehrserschliessungen in der Peripherie unseres Kantons beurteilt? Nachhaltige Verkehrsinfrastruktur ist nicht zum Nulltarif zu haben (so kostet z.B. ein einziger Kilometer Autobahn allein CHF 70 Mio.). Das Tram ist nicht Luxus, sondern eine inzwischen wirklich dringende Lösung für ein akutes Problem.
Seit nunmehr 10 Jahren kämpfen die gleichen Tramgegner mit wirklich grösster Verbissenheit gegen dieses Projekt. Darunter Leute, die als Nichtfachleute locker Ingenieur-und Planungsarbeiten abqualifizieren und ohne jede Verantwortung vermeintliche Alternativen präsentieren. Das ist schon sehr ärgerlich. Sie fechten zum Teil auch dreist mit Fehlinformationen (inzwischen auch bekannt unter dem Begriff «Fake news») oder bringen Argumente, die nichts mit der Vorlage zu tun haben. So werden SBB und BLS auch bei einer Ablehnung des Kredits weiterhin Bahnhöfe schliessen oder die eingesparten kantonalen Mittel werden nicht gegen die Kürzungen im Sozialwesen eingesetzt, sondern für die Gegenfinanzierung von Unternehmenssteuersenkungen usw. Das wissen sie selber alles genau.
Stadt und Agglomeration Bern sind der Wirtschaftsmotor unseres Kantons.  Das ist unbestritten. Wenn diese Region sich entwickeln kann, profitieren ganz besonders auch die Randregionen, die auch Bedarf an Verkehrsinfrastruktur haben. Die Annahme des Tramkredits ist daher zwar auch ein Akt der Solidarität mit dem Zentrum, nachdem mit Hilfe der Städte für das Land zahlreiche Kredite angenommen worden sind. Ein Ja liegt aber auch im Interesse des ganzen Kantons. Das ist auch der Grund, warum sich sowohl die bürgerliche Regierung als auch ein breit abgestütztes Komitee von Grossrätinnen und Grossräten für dieses Projekt stark macht. 
Ich vertraue darauf, dass die Bevölkerung des Kantons Bern anerkennt, dass dieses ÖV-Projekt notwendig und sinnvoll ist und daher dem Kredit zustimmt.

Regula Unteregger, Alt-Gemeinderätin Ostermundigen
24.2.2018
Tramgegner machen Zahlensalat: Hier die korrekten Zahen
Mit eindringlichen Zahlen versucht die IG-VO in ihrem Artikel die Glaubwürdigkeit der Wachstumsprognosen die zur Begründung neuer ÖV-Gefässe verwendet werden, zu  erschüttern. Leider haben die Autoren offensichtlich das entscheidende Dokument nicht gelesen:
Die Grundlagenstudie zur Systemfrage Tram oder Doppelgelenkbus vom 29. Dezember 2016, im Auftrag des Amtes für öffentlichen Verkehr und Verkehrskoordination erstellt von der INFRAS, Herrn Matthias Lebküchner, zählt auf der Seite 9 detailliert auf, wie sich die geschätzten totalen Zuwächse im Zeithorizont 2020 – 2040 bezogen auf den gesamten Verkehrskorridor Bern – Ostermundigen  (und nicht nur auf die Gemeinde Ostermundigen!) zusammensetzen: (E = Einwohner, A = Arbeitsplätze)

bis 2020
Sommerrain                            317 E
Sommerrain plus                    222 E                50 A
Oberfeld Mietwohnungen       202 E
Oberfeld Stockwerkeigent.     126 E
Swisscom Hochhaus                                      350 A
ca 2025
Schönburg                              330 E                200-250 A
ESP Bhf Ostermundigen                                  400-600 A
Bärenareal                              317-475 E         170-220 A
Acifer                                       240-360 E         120-180 A
Ca 2030
ESP Bhf Ostermundigen                                   400-600 A
Springgarten                           440-880 E
usw…
Total Zuwachs 2020-2040    2194-4012 E     2990-3550 A

Auf diese Zahlen stützen sich in der Folge die Berechnungen zur Passagierfrequenz auf den einzelnen Abschnitten des Verkehrskorridors Bern – Ostermundigen.
Es muss also keineswegs die Siedlungsfläche ausgedehnt werden, die aufgezählten Planungs-Schwerpunkte bringen bereits genügend zukünftige Passagiere, um mittelfristig alle Pneu-gebundenen ÖV-Systeme zum kollabieren zu bringen.
Mit Blick auf die Jahre 2030-2040 stimmen wir heute
überzeugt JA zum Tram Bern-Ostermundigen!

Ulrich B. Noelpp
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S-Bahn und Tram ergänzen sich
Der behindertengerechte Ausbau des Bahnhofs Ostermundigen ist beschlossene Sache, Bund und Kanton haben die notwendigen Kredite gesprochen. Dabei ist vorgesehen, die Distanz zwischen den Haltestellen (S-Bahn – Tram) im Vergleich zu heute (S-Bahn – Bus) deutlich zu verkürzen, indem die Tramhaltestellen in die Bahnhofunterführung verlegt werden. Die für die Verbesserung der Umsteigebe­ziehung genehmigten Investitionen zahlen sich aber nur aus, wenn jetzt tatsächlich von Bus auf Tram umgestellt wird. Für die Benutzer/innen der S1 und S2 aus dem Aaretal und dem Emmental wäre es ja nicht attraktiv, von der S-Bahn in einen überfüllten Bus umzusteigen.
Interessant für Benutzerinnen und Benutzer der S1 und S2
Mit dem Tram Bern-Ostermundigen wird für die Benutzerinnen und Benutzer der S1 und S2 das Umsteigen in Ostermundigen von der S-Bahn ins Tram interessant: Sie werden auf diesem Weg schneller beim Zeitglocken sein, als wenn sie via Hauptbahnhof fahren. Die Linie 10 erschliesst auf dem Weg ins Stadtzentrum aber auch zahlreiche Arbeitsplätze und etliche Institutionen, die regelmässig von Besucherinnen und Besuchern aus dem ganzen Kantonsgebiet aufgesucht werden: Der Kursaal, drei Spitäler (Beausite, Viktoria, Salem), der Rosengarten und der Schosshaldenfriedhof.
Deshalb werden mehr Benutzerinnen und Benutzer von der S1 und S2 auf das Tram umsteigen, um Richtung Innenstadt zu fahren, als Ostermundiger Fahrgäste vom Tram auf die S-Bahn umsteigen werden, um zum Hauptbahnhof zu gelangen.
Der Ausbau der S-Bahn und die Sanierung des Bahnhofs werden deshalb die Linie 10 zusätzlich belasten – ein Grund mehr, vom Bus auf Tram umzustellen.
Am 4. März stimme ich klar JA!
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Rudolf Mahler
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Treibstoff für den Wirtschaftsmotor
Jedes Vehikel braucht Treibstoff, ein „Wirtschaftsmotor“, ein Lieferwagen genauso wie ein Tram oder ein Moped. Damit der Wirtschaftsmotor Region Bern genügend und qualitativ guten Treibstoff zur Verfügung hat, braucht es den richtigen Mix. Insbesondere spielt hier eine der Zukunft angepasste, vorausschauende Verkehrserschliessung der Hotspots eine entscheidende Rolle.
Nebst der Bewältigung des täglichen Berufs- und Privatverkehrs müssen Verkehrssysteme auf lange Sicht hinaus Planungssicherheit bieten. Diese Sicherheit, für Investitionen von neuen und bereits ansässigen Unternehmungen in weitere Arbeitsplätze oder in Wohnbauten, basieren unter anderem auf Indikatoren im Bereich Verkehr bzw. Erschliessungsqualität und deren Stabilität.
Genügend Kapazitätsreserven
Spezifisch auf die Region entlang der heutigen Buslinie 10 von BERNMOBIL (auf dem Ast Bern-Ostermundigen) drängt sich unbestrittenermassen eine Kapazitätssteigerung auf. Alle Zukunftsmodelle zeigen für die kommenden Jahre eine stetige Zunahme der Pendlerströme auf, auch weil entlang dieser Strecke ein künftiges Entwicklungspotential von ca. 4‘000 Arbeitsplätzen und Wohnbauten für rund 3‘500 Personen besteht. Diese Herausforderung gilt es intelligent, langfristig und betriebstechnisch möglichst günstig zu bewältigen.
Damit dies gelingt, ist die Umstellung des Astes Bern-Ostermundigen auf Trambetrieb die wirtschaftlich sinnvollste, stabilste aber auch zukunftssicherste Lösung, weil sie auf Jahrzehnte hinaus nebst einer komfortableren Beförderung auch genügend Kapazitätsreserven bietet. Pakete von Bussen, die den ganzen Verkehrsfluss und damit auch sich selbst ausbremsen, sind keine Alternativen, weil unattraktiv für alle Verkehrsteilnehmer. Diesen Zustand kennen wir bereits heute bestens, deshalb ist eine weitere Verdichtung des Busfahrplanes nur ein Schritt hin zum vollständigen Kollaps.
Mit der Umstellung auf Trambetrieb zwischen Viktoriaplatz und Ostermundigen stellt sich wieder eine wesentlich verbesserte Fahrplanstabilität ein und damit auch mehr Kapazität für den übrigen Verkehr.
Zu guter Letzt
Ein Tram fährt mit einem „intelligenten“ Treibstoff: Elektrisch betriebene Fahrzeuge schonen die Umwelt und machen weniger Lärm als Dieselmotoren … und eine bessere Erschliessung bringt Steuergelder in die Region!
Deshalb lege ich am 4. März ein überzeugtes JA zum Kantonskredit in die Urne !
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Urs Rüedi                                                                          BP 15.02.2018
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Tram Bern – Ostermundigen: Kapazität von Bussen und Trams
Immer wieder werden in Diskussionen um die Vorlage „Tram Bern – Ostermundigen“ sogenannte „alternative“ Transportmittel vorgebracht. Diese wollen wir etwas genauer anschauen.

Nach der Annahme des Gegenvorschlags zur Initiative „Bernstrasse sanieren – Verkehr optimieren“ durch die Ostermundiger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger (danke!) hat die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern ein erneutes Gutachten durch die Firma Infras ausarbeiten lassen, um die Planungsvorgaben zu überprüfen. Zunächst zum Fassungsvermögen:


Länge
Breite
Fläche

Passagiere
(Infras)
Bernmobil-Gelenkbus
18 m
2.55 m
46 m2
100 %
75
100%
Hess Doppelgelenk Trolleybus
25 m
2.55 m
64 m2
140 %
105
140%
Siemens Tram Combino XL
41.5 m
2.3 m
95 m2
210 %
170
225%
Unabhängig von der Berechnungsart, auf Fläche oder Passagiere, hat das Tram etwas über die doppelte Kapazität der aktuell verwendeten Gelenk-Busse. Das Tram-System transportiert bei einer Frequenz von 6min mehr Passagiere als der Bus heute, alle 3min fahrend.
Könnte man aber nicht Doppelgelenk-Busse als Übergangslösung einsetzen? Nachdem die Kapazität der konventionellen Gelenkbusse bis knapp 2025 an ihre Grenze kommen wird, wäre ein Einsatz von Doppelgelenk-Trolleybussen denkbar. Diese kommen jedoch bereits je nach Szenario zwischen 2030 und 2035 an ihre Kapazitäts-Grenze. Das bedeutet, dass sowohl die Infrastruktur (Oberleitungen, Haltestellenplatten etc), als auch die Fahrzeuge selber in 5-10 Jahren amortisiert werden müssen – also sehr viel zu rasch. Dazu kommt, dass der aktuelle technische Entwicklungsstand nur für Doppelgelenk-Trolleybusse befriedigend ist. Doppelgelenk-Hybridbusse sind zwar erhältlich, auf Grund der Grösse und des Gewichts ist ihr Energieverbrauch sehr hoch. Batteriebusse werden bei ausreichender Reichweite in den nächsten Jahren noch nicht serienreif sein.
Aus allen diesen Gründen muss die Systemwahl auf das Tram fallen:
Stimmen Sie am 4. März 2018 mit einem überzeugten JA für das Tram Bern-Ostermundigen
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Ulrich B. Noelp                                                               
           BP 08.02.18
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Das richtige Verkehrsmittel am richtigen Ort
Die heutige, sehr hohe Auslastung der Buslinie 10 ist der optimalen Linienführung zu verdanken. Der ÖV muss dort angeboten werden, wo genügend Fahrgäste vorhanden sind. Die Linie 10 erfüllt diese Anforderung hervorragend:
  • Sie verbindet dicht besiedelte Wohngebiete mit Arbeitsplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Kulturstätten usw. direkt miteinander.

  • Sie bietet aber auch Haltestellen an, welche ab dem Hauptbahnhof Bern für Besucherinnen und Besucher aus dem ganzen Kanton und für Touristinnen und Touristen weltweit von Bedeutung sind.

Die Linienführung ist deshalb beizubehalten. Es macht keinen Sinn, den ÖV nicht entlang einer optimalen Linienführung auszubauen, sondern eine weniger direkte Linie zu wählen und damit eine längere, teurere und erst noch schlechtere ÖV-Erschliessung in Kauf zu nehmen, nur um einigen Bäumen auszuweichen.
Die Gegner des Trams Bern-Ostermundigen argumentieren - vor allem bei den Baumalleen - mit Argumenten, die Augenwischerei sind, weil:
  • Ein Grossteil der zu fällenden Alleebäume in den nächsten Jahren so oder so ersetzt werden muss.

  • Dies deshalb, weil die zurzeit entlang der Linie 10 vorhandenen Alleebäume zu einem beachtlichen Teil aus Sommerlinden und Bergahornen bestehen.

  • Diese zwei Baumarten werden laut einer Studie der Fachhochschule in absehbarer Zeit aus dem Stadtbild verschwinden, weil sie dem künftigen Klimawandel nicht mehr standhalten. (Quelle: «Der BUND» vom 26. August 2017) Diesem Umstand wird beim Baumersatz - sei es nun mit oder ohne Tram - Rechnung getragen.

  • Tatsache ist, dass nach Realisierung des Trams die Anzahl der Alleebäume höher sein wird als heute.

  • Kommt hinzu dass kein Baum ohne Not gefällt und wenn notwendig, dann mit für den Klimawandel gerüsteten Baumsorten ersetzt wird. Die ersten Folgen des zitierten Klimawandels sind schon bemerkbar, denn es können bereits heute keine Bergahorne mehr am Strassenrand gepflanzt werden.

Wer vorausschaut, stimmt JA!
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber, Co-Präsident    Christian Zahler, Co-Präsident
            BP 01.02.18
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Tram Bern-Ostermundigen: Fehlinvestitionen vermeiden        
Wer mit Bus, Velo oder Auto über die Bernstrasse fährt, kann selbst erkennen, in welch desolatem Zustand der Belag der Strasse ist. Nicht nur die Werkleitungen, die unter der Bernstrasse liegen, sind sanierungsbedürftig - auch die Strasse selbst. Als Mitglied der Tiefbau und Betriebe Kommission bin ich direkt damit konfrontiert und involviert. Selbst wenn Notreparaturen ausgeführt werden, versickert z.B. immer mehr Trinkwasser im Untergrund.
Um die Gleise für das Tram zu verlegen, muss die Bernstrasse geöffnet werden. Werkleitungen dürfen zudem nicht unterhalb des Trassees liegen, damit spätere Reparaturen an diesen den Trambetrieb nicht stören. Rein aus Kostensicht ist es sinnvoll, in diesem Zusammenhang die Werkleitungen ebenso zu sanieren. Damit „erhält“ Ostermundigen wieder eine sanierte Bernstrasse inklusive den Werkleitungen im Untergrund und dies zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis. Dies kommt zu Stande weil sich Ostermundigen und Tram Bern-Ostermundigen einen Teil der Baukosten teilen können.
Steuergelder sinnvoll einsetzen
Kanton und Bund sind für den Ausbau der Bahnhof-Unterführung und die Traminfrastruktur zuständig, während die Gemeinde für die Strassensanierung aufkommt. Wenn mehrere Bauherrschaften beteiligt sind, sparen alle Geld, wenn sie die Arbeiten koordiniert und aufeinander abgestimmt ausführen. Bund und Kanton haben erkannt, dass in Ostermundigen beim ÖV Handlungsbedarf besteht. Daher werden die Steuergelder von Gemeinde, Kanton und Bund optimal und verantwortungsbewusst investiert und das direkt vor unserer Haustüre.
Als regelmässiger Benützer der Linie 10 werde ich am 4. März mit Überzeugung ein Ja in die Urne legen.
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Markus Blaser                                                                        
BP 25.01.18
       
                                        

Am 4. März: JA zum Tram Bern-Ostermundigen
Am 4. März stimmen wir über den kantonalen Kredit für das Tram Bern-Ostermundigen ab. Eine Annahme bringt Ostermundigen viel:
  • Die optimale Sanierung der Bernstrasse samt ihren Werkleitungen (eine Sanierung ohne Tram wird für die Gemeinde teurer, weil sich Bund und Kanton nicht daran beteiligen)

  • Den Ausbau der Bahnhof-Unterführung zu einem zentralen und behindertengerechten Umsteigeknoten

  • Die Umstellung von Bus auf Tram der Linie 10 und damit mehr Kapazität und mehr Komfort: Eltern mit Kinderwagen, Seniorinnen und Senioren sowie Menschen, die nicht gut zu Fuss sind, können bequem ein- und aussteigen.

  • Dank einem attraktiven ÖV lassen mehr Pendler/innen das Auto zu Hause (die Auswirkungen von Tram Bern West: MIV –11%, ÖV +20%).

  • Das Projekt verbessert die Situation für alle Verkehrsteil­nehmenden (ÖV, MIV, Velo, Fussgänger/innen)

Ein Projekt im Interesse von Bund, Kanton und der ganzen Region
  • Auch Bund und Kanton sparen Geld, wenn die unumgänglichen Sanierungsarbeiten gemeinsam und koordiniert ausgeführt werden.

  • Im Korridor Bern-Ostermundigen besteht ein Entwicklungspotential mit bis zu 4‘000 Arbeitsplätzen und Wohnraum für rund 3‘500 Personen – deshalb braucht es mehr Kapazität beim ÖV.

  • Die Region Bern ist der wirtschaftliche Motor des Kantons – geht es der Region Bern gut, geht es dem ganzen Kanton gut!

Wer vorausschaut, stimmt JA!
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber, Co-Präsident     Christian Zahler, Co-Präsident      
BP 18.01.18


Tram Bern - Ostermundigen
Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Ostermundigen,
viel reisend plauderte ich unterwegs mit allen möglichen Menschen. „Wo kommst du her?“ ist immer eine Frage – Schweiz! Aha, Käse, Uhren, Schokolade sind die ersten Kommentare, wenn nicht die Gegenfrage kommt „eure Hauptstadt ist doch Stockholm …“. Aber alle, die schon mal bei uns gewesen sind, erzählen dann begeistert vom öffentlichen Verkehr, „so oft, so bequem, sooo sauber“. Bekannte wundern sich dann auch „ihr benutzt den ÖV ja wirklich!“ Stimmt, wir nutzen ihn, bei uns wird nicht schräg angeschaut, wer mit Bahn, Tram und Bus unterwegs ist.
Diesen Vorteil, diesen tollen öffentlichen Verkehr wollen wir für unsere jungen Leute erhalten und mehren.
Darum, liebe Stimmbürgerinnen und –bürger müssen wir Sie ein weiteres Mal belästigen und Sie ein weiteres Mal zur Urne bitten. Dankbar dürfen wir sein, dass Sie am 3. 4. 2016 mit guter Mehrheit den Gegenvorschlag zur Initiative „Bernstrasse sanieren – Verkehr optimieren“  (Umbau der Buslinie 10 auf ein Tram etc.) angenommen haben. Dankbar sind wir den Stimmbürgern der Stadt Bern, die im November dem Projekt zugestimmt haben. Sehr dankbar sind wir dem Grossen Rat, der letzten Sommer den Kredit von gut CHF 100 Millionen gesprochen hat – diesen müssen Sie und wir noch an der Urne bestätigen. Und das, weil eine kleine Gruppierung das Referendum ergriffen hat. So müssen wir Sie bitten, auf jeden Fall zur Urne zu gehen (oder brieflich abzustimmen) und ein weiteres Mal der positiven Entwicklung unserer Gemeinde einen Schub zu geben. Wichtig ist auch, dass Sie Ihren Freunden und Verwandten im ganzen Kanton Bern davon erzählen. Viele grosse Infrastruktur-Projekte müssen im Kanton realisiert werden, vom Bahnhofumbau in Tramelan, der Umfahrung Aarwangen und Wilderswil zum Ausbau des Lötschberg-Basistunnels und zu unserm Projekt Tram Bern-Ostermundigen. Nur gemeinsam können diese Aufgaben gelingen:
Packen wir es an!
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Ulrich B. Noelpp
​                                                                                                                          BP 11.01.18