Aktuell














Das Bundesgericht hat entschieden!
Mit grosser Freude und Erleichterung haben alle, die am Projekt Tram Bern- Ostermundigen interessiert sind, vom Entscheid des Bundesgerichtes Kenntniss genommen.
Es hat erkannt, dass die Stimmbevölkerung durch die Abstimmungsbotschaft umfassend genug über das Projekt informiert gewesen war. Somit ist die Abstimmungsbeschwerde der Tram-Gegner wirkungslos. Die Arbeiten am Projekt Tram Bern-Ostermundigen werden mit voller Kraft wieder aufgenommen.

Ganz wirkungslos ist die Abstimmungsbeschwerde möglicherweise doch nicht gewesen: Man hat lesen können, dass eine Verzögerung von einem Jahr beim Projekt eingetreten sei, d.h., die Bauarbeiten sollen erst im Jahre 2023 / Anfang 2024 beginnen, anstatt 2022, wie früher kommuniziert. An dieser Verzögerung ist wahrscheinlich die Abstimmungsbeschwerde der Tram-Gegner mindestens mitschuldig!


Mitwirkungseingabe des Fördervereins
zum Thema Tramwendeschlaufe

Gemeinderat                                                                      22. August 2018
Schiessplatzweg 1
Postfach 101
3072 Ostermundigen

Tramwendeschlaufe und Erschliessung Rüti
MITWIRKUNG

Sehr geehrte Damen und Herren

Für die öffentliche Mitwirkungs-Auflage der Tramwendeschlaufe und Erschliessung Rüti - Variantenstudium mit Bewertung und Empfehlung - danken wir Ihnen bestens und erlauben uns, als Ostermundiger-Ortsverein an diesem Verfahren teilzunehmen.
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass eine optimale ÖV-Erschliessung für die gesunde und geregelte Gemeindeentwicklung notwendig ist, und dass der am 
3. April 2016 durch die Stimmberechtigten genehmigte Gegenvorschlag zur Initiative „Bernstrasse sanieren - Verkehr optimieren“ ein wichtiger, erster Schritt für diese Zielerreichung darstellt. Für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung ist es unumgänglich, weitsichtig zu planen und sämtliche Interessensgruppen gebührend zu berücksichtigen, was mit dieser Mitwirkung erfüllt wird, sofern die eingereichten Stellungnahmen und Vorschläge optimal gewichtet werden.

Die vorliegenden Vorschläge und Schlussfolgerungen setzen die eingangs erwähnten Grundgedanken nur teilweise um, weshalb wir die darin gemachten Vorschläge lediglich partiell unterstützen können.

Partiell deshalb, weil wir der Meinung sind, dass die Rüti-Erschliessung nicht über einen Shuttle, sondern durch Ortsbusse zu erfolgen hat.
Wir sind davon überzeugt, dass die durch das Volk beschlossene „ÖV-Anbindung der Quartiere Rüti, Oberfeld und Steigrübli“ mit der vorgeschlagenen Shuttle-Lösung bei Weitem nicht erfüllt ist. 
Wir vermissen vor allem hinsichtlich Rüti und Steigrübli wesentliche und für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung äusserst notwendige Überlegungen und daraus resultierende Massnahmen.

B E G R Ü N D U N G :
  1. Erschliessung Rüti, Oberfeld und Steigrübli
    Wir sind der Meinung, dass mit einem reinen Shuttle-Busanschluss der Rüti der Punkt 4 des durch das Volk genehmigten Gegenvorschlages nicht erfüllt ist 

    Der Wortlaut dieses Punktes 4 lautet:
„Der Gemeinderat wird zudem beauftragt, unter Berücksichtigung des definitiven Standortes der Tramendstation, eine Vorlage auszuarbeiten, die aufzeigt, wie die ÖV-Anbindung der Quartiere Rüti, Oberfeld und Steigrübli mit Bus gewährleistet und verbessert werden kann. Für diese Vorlage wird ein Mitwirkungsverfahren durchgeführt“.
Bei dem in diesem Mitwirkungsverfahren vorliegenden Vorschlag ist für das Quartier Rüti nun der Shuttle-Bus vorgesehen und damit der Auftrag lediglich für die Rüti vom System her erfüllt. Für die Quartiere Oberfeld und Steigrübli ist gegenüber dem heutigen Zustand jedoch eine Verschlechterung – und nicht die versprochene Verbesserung - feststellbar, und damit der Auftrag nicht erfüllt.

Zur Rüti:
Die Erschliessung der Rüti mit einem Shuttle-Bus ist unbefriedigend, weil sie im Vergleich zu heute keine Verbesserung der ÖV-Erschliessung der Rüti darstellt. Eine direkte Busverbindung von der Rüti zu den Einkaufsmöglichkeiten und dem Bahnhof Ostermundigen ist notwendig.

Die Buserschliessung der Rüti mit nur 1 Haltestelle in der Rüti ist unbefriedigend (ob mit Ortsbus oder Shuttle). Bleibt es bei der heutigen Busstation, stellt das keine Verbesserung dar, und das Verlegen der heutigen Busstation in die „obere Rüti“ kann den Bewohnerinnen und Bewohnern der „unteren Rüti“ nicht zugemutet werden. Es braucht in der Rüti deshalb mindestens zwei Bushaltestellen.

Zum Steigrübli:
Mit dem Bericht wird die Realisierung der Buslinie N mit einer Verbindung nach Deisswilnichtzugesichert. Ohne diese Buslinie wird die Erschliessung des Steingrübli nicht verbessert; mit der Variante 4 für die Tramwendeschlaufe wird sie sogar leicht verschlechtert. Optimal wäre eine Ortsbus-Verbindung Rüti-Deisswil -gemäss beiliegendem Planauschnitt 1- in Ergänzung zur bereits erwähnten Buslinie N. 

Zum Oberfeld:
Im „Bericht für die Mitwirkung“ wird unter Punkt 4.4 die Erschliessung mit Ortsbus am Rande behandelt. Die darin gemachten Aussagen hinsichtlich Buslinie Breitenrainplatz-Oberfeld müssen, unter Einbezug des Steigrübli und der Rüti-Erschliessung im 6-Minuten-Takt eingehender betrachtet werden.


Der Förderverein Entwicklung Ostermundigen beantragt, folgende 
Lösungsvariante näher zu prüfen und in den Gesamtbericht zu integrieren:
  1. Der Ortsbus Breitenrainplatz-Oberfeld (Linie N) ist in einem 12-Minuten-Takt bis auf die Rüti zu führen. Die Aufnahme des Versuchsbetriebes bis ins Oberfeld wurde ja für 2018 bereits in Aussicht gestellt, weshalb die Umsetzung dieses Anliegens in einem ersten Schritt bereits verwirklicht werden könnte.
  2. Die Ortsbusverbindung von der Rüti in Richtung Steigrübli-Deisswil soll, ebenfalls im 12-Minuten-Takt, realisiert werden. 

          Mit der Umsetzung dieser beiden Anliegen würde aus Sicht des
          Fördervereins der erwähnte Punkt 4 des durch das Volk genehmigten 
          Gegenvorschlages optimal erfüllt:

  • Für die Rüti-Anwohner würde jeder Tram-Anschluss direkt abgenommen und sie wären zusätzlich mit Bus direkt mit den Bahnhöfen Ostermundigen und Deisswil verbunden.
  • Die ÖV-Anbindung der Quartiere Oberfeld und Steigrübli würde wesentlich
verbessert.
  • Zusätzlich wird eine dringend notwendige ÖV-Verbindung zum „Berna-Park Deisswil“ erstellt und damit auch das Worblental auf einer zweiten Achse an das städtische ÖV-Netz angeschlossen.
  • Dieses Anliegen wird in absehbarer Zeit so oder so die verkehrspolitischen Aktivitäten beeinflussen, denn rein im „Berna-Park“ werden in den nächsten Jahren 170 Wohnungen für rund 260 Bewohner, Arbeitsflächen für über 500 Arbeitsplätze und 49‘000 m2 Lagernutzungsflächen erstellt.
Eine Lösung der dadurch entstehenden Nachfrage nach ÖV-Verbindungen ist unabdingbar und könnte mit dieser 12-Minuten-Taktverbindung an das städtische Tramnetz beim Oberfeld optimal erfüllt werden. Dies auch deshalb, weil der Betrieb der RBS-Zugverbindung Bern-Worb ab 2025 auf einen 7 ½-Minuten-Takt umgestellt wird.
  • Ebenfalls zu erwähnen ist, dass die Baubewilligung für die erste Etappe des „Berna-Parks“ rechtsgültig ist und der Spatenstich kurz bevorsteht. Diese erste Etappe kann noch mit der bereits vorhandenen Erschliessung realisiert werden. Für die Realisierung der zweiten Etappe ist eine Sanierung der Kantonsstrasse ab Anschluss Steigrübli bis Deisswil notwendig. Dieses Projekt mit dem Namen „Kreisel Schwandiweg“ plant der Kanton im Jahr 2020 zu realisieren. Unserer Meinung nach ist es zwingend, dass dieses Strassenstück gemäss beiliegendem Planauschnitt 2 „Bus-kompatibel“ saniert wird

    Es ist notwendig, mit dem Kanton sofort Verhandlungen aufzunehmen, damit diese Strassensanierungbuskompatibel erfolgt und die geforderte Wendeschlaufe beim neuen Bahnhof Deisswil in die Planung aufgenommen wird. Die Zeit drängt!  


  1. Standort Tramwendeschlaufe
Wir teilen die Auffassung des Gemeinderates, dass die Wendeschlaufe auf dem Sportplatz (Variante V 4) sowohl die Kostenvorgabe erfüllt, als auch die beste Erschliessungsqualität der vier geprüften Varianten aufweist. Dies allerdings nur zusammen mit der Ortsbus-Lösung, und nicht mit Shuttle-Anschluss der Rüti.
Wir unterstützen deshalb die Realisierung dieser Variante unter folgenden Bedingungen:
  1. Der FCO muss mit der Verlegung des Sportplatzes an einen neuen Standort einverstanden sein, und diese Verlegung muss vor der Realisierung der Wendeschlaufe vollzogen werden. Ebenfalls sind wir mit der Erstellung eines Kunstrasens auf dem Trainingsplatz Rüti 2 einverstanden. Besser wäre unserer Meinung nach allerdings, alle Sportplätze an einen neuen Standort zu verlegen, und die frei werdenden Flächen einer anderen Nutzung zuzuführen. 
  2. Die durch die Verlegung der Sportplätze entstehenden Kosten und die Mehrwerte der frei werdenden Arealflächen müssen kostenmässig offengelegt werden. Ein allfälliger Ueberschuss muss zur Aufstockung des Tramkredites eingesetzt werden.
  3. Sollte die Verlegung der Sportplätze aus irgendwelchen, durch die Gemeinde nicht zu beeinflussenden Umständen nicht möglich sein, dann würde die Wendeschlaufe Waldkurve (Variante1) unserer Meinung nach eine Option darstellen. Dies allerdings nur zusammen mit einer Ortsbus-Lösung mindestens bis zu den Bahnhöfen Ostermundigen und Deisswil.

Gestützt auf all diese Argumente stellt der Förderverein Entwicklung Ostermundigen für die Umsetzung des Projektes Tramwendeschlaufe und Erschliessung Rüti folgende Anträge:

  1. Die Tramwendeschlaufe Variante 4 (Sportplatz Rüti 1) ist als Favorit weiterzuverfolgen; dies allerdings nur zusammen mit einer Ortsbus-Lösung mindestens bis zu den Bahnhöfen Ostermundigen und Deisswil.

  1. Sollte die oben in Punkt 1. skizzierte Lösung nicht praktikabel sein so sollte als Variante die Wendeschlaufe Waldkurve (Variante 1) weiterverfolgt werden; dies allerdings auch nur zusammen mit einer Ortsbus-Lösung mindestens bis zu den Bahnhöfen Ostermundigen und Deisswil. 

  1. Die beiden Sportplätze sind an einen anderen Standort zu verlegen.

  1. Sollte nur der betroffene Sportplatz verlegt werden, ist auf dem verbleibenden ein Kunstrasen zu erstellen.

  1. Die durch die Verlegung der Sportplätze entstehenden Kosten und Mehrwerte für die frei werdenden Areale werden offengelegt und ein allfälliger Überschuss wird zur Aufstockung des Tramkredites verwendet.

  1. Für die Erschliessung der Rüti und die Verbesserung der ÖV-Anbindung der Quartiere Oberfeld und Steigrübli werden zwei Ortsbusverbindungen im 12-Minuten-Takt mit einem 6-Minuten-Versatz realisiert:
    1. Ortsbus Breitenrainplatz-Oberfeld-Rüti
    2. Ortsbus Rüti-Oberfeld-Deisswil

  1. Für die Haltestellen Rüti soll die „Variante obere Rüti“ realisiert werden. Dabei sollen 2 Haltestellen betrieben werden: einerseits der bestehende Wendeplatz, andererseits eine neue Haltestelle beim oberen Wendeplatz.

Wir bitten Sie, unsere Vorschläge bei der Weiterbearbeitung dieses Geschäftes zu berücksichtigen und werden die nächsten Planungsschritte weiterhin interessiert mitverfolgen.

Mit freundlichen Grüssen
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Die Co-Präsidenten                                       Der Sekretär

Theo Weber            Christian Zahler                Rudolf Mahler


Es ist geschafft: Ab 2022 wir gebaut, 2027 rollt das erste Tram von Bern nach Ostermundigen.

       
          
             




Am 4. März 2018 haben die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger aus dem ganzen Kanton Bern dem Kredit von 102 Mio. Franken mit 186 264 Ja gegen 174 436 Nein (51.6% Ja gegen 48.4% Nein) zugestimmt.

Das Tram von Bern nach

Ostermundigen ist aufgegleist!


Interessanter Artikel zum Thema ÖV-Konzeption des Bundes, Agglomerationen als Wirtschaftsmotor unter dem link:
Schon komisch
Die bernische Gewerbekammer lehnt das Projekt für ein Tram Bern-Ostermundigen ab. Als Grund, neben den Kosten, führen sie an, dass die Stadt eine "gewerbe- und autofeindliche Verkehrspolitik betreibe". Da muss man sich schon fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Das Projekt Tram Bern -Ostermundigen ist so angelegt, dass alle Verkehrsteilnehmer möglichst gut aneinander vorbeikommen (Verkehrsmanagementsystem, Haltestellen mit Überholmöglichkeiten für den motorisierten Individualverkehr usw.).
Zudem: Bei der prognostizierten Verkehrszunahme werden wir einmal noch froh sein um ein leistungsfähiges öfenntliches Transportmittel, und das ist halt eben das Tram, das schleckt keine Geiss weg. Gnade uns, wenn alle, die von Ostermundigen nach Bern fahren müssen oder umgekehrt, nur auf das Auto angewiesen sind. Diesen Stau möchte ich nicht erleben!
Ruedi Mahler, FEO-Sekretär 

Tram Bern-Ostermundigen hat weitere Hürde genommen!

Nachdem der Grosse Rat am 7. Juni 2017 dem Kredit von 102 Millionen für das Projekt Tram Bern-Ostermundigen zugestimmt hatte, haben nun auch die Stadtberner Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 26. November 2017 mit 62.2% wieder sehr klar JA zum Tram gesagt, diesmal zur neuen Linie von Bern nach Ostermundigen. Sie haben erkannt, dass die massive Nein-Kampagne der Tramgegener mit den unrealistischen Vorschlägen für eine andere Linienführung nur dazu dienen sollte, das Tram Bern-Ostermundigen zu verhindern. Das ist Ihnen gründlich misslungen.
Noch ist aber nicht alles gewonnen. Da gegen den Beschluss des Grossen Rates erfolgreich das Finanzreferendum ergriffen worden ist, beginnt jetzt der Kampf um die kantonale Abstimmung vom 4. März 2018.
Die StimmbürgerInnen im Kanton Bern müssen davon überzeugt werden, dass eine gute Verkehrsinfrastruktur in Bern und seinen Agglomerationen dem ganzen Kanton nützt. Die cirka 100 Millionen Franken, die der Kanton zur Realisierung des Trams Bern-Ostermundigen beiträgt, zahlen sich für den ganzen Kanton aus!
Darum JA am 4. März 2018 zum kantonalen Finanzbeitrag! 



Pensionskasse Ostermundigen
Technischer Zinssatz und Deckungsgrad

Liegenschaften bringen konstanten Renditeanteil
Die Befürwortenden der Variante SHP weisen darauf hin, dass die PVK Bern den Versicherten einen höheren technischen Zinssatz zusichert als die SHP, und sie behaupten, die PVK Bern müsse früher oder später den technischen Zinssatz senken, was für die Gemeinde erneut Kosten auslösen würde. In der Abstimmungsbotschaft wird aber aufgezeigt, dass die PVK Bern in den letzten 6 Jahren eine um 0.84% höhere durchschnittliche Rendite erzielt hat als die SHP. Eine höhere Rendite rechtfertigt auch einen höheren technischen Zinssatz. Ob sich die Renditen der beiden Kassen in Zukunft angleichen werden oder nicht, kann niemand verbindlich voraussagen. Bei der PVK Bern bringen die vorhandenen, eigenen Liegenschaften zumindest einen konstanten Renditeanteil.

Was bedeutet „Deckungsgrad 100 %“?
Die Befürwortenden der Variante SHP weisen weiter darauf hin, dass die PVK einen Deckungsgrad von "nur" 94,5% ausweist. Beim Deckungsgrad ist allerdings nicht nur die Höhe massgebend, sondern auch seine Entwicklung. Gemäss der Abstimmungsbotschaft hat sich z.B. der Deckungsgrad der PVS-B-I-O zwischen Ende 2014 und Ende 2016 von 80% auf 70% reduziert - das lässt zweifellos nichts Gutes erahnen. Bleibt der Deckungsgrad jedoch stabil, ist eine gewisse Unterdeckung nicht alarmierend, denn der Deckungsgrad von 100% ist ein theoretischer Wert: Er beziffert das Vermögen, das vorhanden sein müsste, um
  1. allen bereits pensionierten Versicherten bis zu ihrem Tod die Renten zu finanzieren und

  2. allen noch aktiven Versicherten ihre Freizügigkeitsleistungen auszubezahlen. In diesem Falle wären sämtliche Stellen unbesetzt, was bei den der PVK Bern angeschlossenen Arbeitgebern wie Stadt Bern, Bernmobil u.s.w. schlichtweg undenkbar ist.

Weil dieser Fall niemals eintreten wird, ist die PVK Bern mit dem momentanen Deckungsgrad von 94,5% meilenweit von einer Sanierungspflicht mit Staatsgarantie entfernt. Deshalb ist das Risiko bei der Variante PVK Bern äusserst gering, künftig zusätzliche Steuergelder in die Pensionskasse einschiessen zu müssen.
Aus all diesen Überlegungen ist für den Förderverein Entwicklung Ostermundigen klar, dass bei der Variantenabstimmung zur Pensionskasse Ostermundigen am 24. September 2017 mit Überzeugung
2 mal JA mit Stichentscheid PVK Bern
in die Urne gelegt werden muss.
  

Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber                        Christian Zahler
Co-Präsident                                  Co-Präsident



Veranstaltung im Tell-Saal:
Dienstag, 5. September 2017, 19.30 Uhr

„Mehr Wohn- und Lebensqualität dank ANANAS?“, zu diesem Thema führt der Förderverein am 5. September im Tell eine Veranstaltung durch. Denkanstösse erhalten wir von Frau Dr. Margrit Hugentobler von der ETH-Zürich. Sie stellt uns einen Leitfaden vor, der Vorschläge unterbreitet, wie bei der weiteren Siedlungsentwicklung vorzugehen ist. Das Ziel dabei ist, wenig zusätzliches Bauland zu verbrauchen – d.h. etwas dichter zu bauen – und trotzdem die Wohn- und Lebensqualität innerhalb der überbauten Gebiete weiter zu erhöhen.
Im Anschluss an das Referat von Frau Hugentobler wird ein Mitglied des Fördervereins erläutern, welche Empfehlungen des Leitfadens aus Sicht des Vereins für Ostermundigen besonders interessant sind, und danach wird ein Mitglied der Planungskommission Ostermundigen aus seiner Sicht eine Stellungnahme zu den Empfehlungen und der Situation in unserer Gemeinde abgeben.
Für die neutrale Moderation der anschliessenden Diskussion ist Herr Dr. Synes Ernst besorgt. Als ehemaliger Gemeinderat kennt er unsere Gemeinde sehr gut.
Was ist ANANAS?
ANANAS ist die Abkürzung von „Angebotsstrategie NAchhaltig NAchverdichteter Städte“. Das ist der Name eines Projekts, das mit Beteiligung der ETH durchgeführt worden ist. Der erwähnte Leitfaden ist das Ergebnis des Projekts.
Wir laden Sie herzlich ein, die Veranstaltung zu besuchen – Ihre Meinung zu der zukünftigen baulichen Entwicklung in unserer Gemeinde interessiert uns sehr!

Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber                        Christian Zahler
Co-Präsident                                  Co-Präsident



Pensionskasse Ostermundigen
VARIANTEN-BEKENNTNIS

Einig sind sich alle, dass gemäss Volksbeschluss vom 27. November 2016 ein Verbleib in der Pensionskasse Bolligen/Ittigen/Ostermundigen (PVS BIO) von der Mehrheit unserer Stimmbevölkerung nicht erwünscht ist.
Ebenfalls Einigkeit herrscht darin, dass die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine Auswahl treffen wollen, welche Pensionskasse für unsere Gemeindeangestellten die Richtige ist.
Gestützt auf diese Erkenntnisse haben sowohl der Gemeinderat (GR) als auch das Parlament (GGR) beschlossen, die nächste Volksvorlage über die zu sanierende Pensionskasse als Variantenabstimmung durchzuführen.
So weit, so gut. Nach Auffassung des Fördervereins ist es jedoch üblich, dass bei einer solchen Variantenabstimmung die Behörden dem Stimmvolk eine begründete Empfehlung abgeben, welcher Variante der Vorzug zu geben ist, wenn beide angenommen werden. Dies deshalb, damit die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger besser beurteilen können, welcher Variante sie bei der Stichfrage den Vorzug geben möchten.
Personal und Finanzkommission für PVK Bern
Leider enthält die Abstimmungsvorlage zur Pensionskassensanierung keine solche Empfehlung. Dies, obschon das betroffene Personal sich bei einer durchgeführten Konsultativabstimmung mit 106 zu 10 Stimmen für die Personalvorsorgekasse der Stadt Bern (PVK Bern) entschieden hat und auch die Finanzkommission, als vorberatendes Gremium des Gemeinderates, diesem beantragte, eine Variantenabstimmung mit der Empfehlung eines Anschlusses an die PVK Bern durchzuführen.
Für den Förderverein ist es deshalb nicht verständlich, weshalb sich weder der GR noch der GGR zu einer Empfehlung durchgerungen haben.
Förderverein für PVK Bern
Nach gründlicher Prüfung aller bekannten Fakten und einem seriös durchgeführten Vergleich zwischen den beiden zur Diskussion stehenden Varianten ist der Förderverein zur klaren Erkenntnis gelangt, dass ein Anschluss an die PVK Bern die bessere und für unsere Gemeinde tragfähigere Lösung ist. Bei der heute sichersten Kapitalanlage – den Liegenschaften – verfügt die PVK Bern über wesentlich mehr Erfahrung als die SHP. Deshalb verdient sie unser Vertrauen. Wir sind der Meinung, dass ein Anschluss an die SHP ein Experiment mit unsicherem Ausgang darstellen würde, und deshalb für eine Gemeinde in der Grösse von Ostermundigen keine nachhaltige und verantwortbare Lösung sein kann. Diese Meinung wird der Förderverein in der nächsten Ausgabe der Bantiger Post detailliert begründen.
Der Förderverein Entwicklung Ostermundigen empfiehlt für die Variantenabstimmung zur Pensionskasse Ostermundigen am 24. September 2017
2 mal JA mit Stichentscheid PVK Bern
in die Urne zu legen.

Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber                        Christian Zahler
Co-Präsident                       Co-Präsident



Pensionskasse Ostermundigen
VARIANTEN-BEGRÜNDUNG

Einig sind sich alle, dass ein Verbleib in der Pensionskasse Bolligen/Ittigen/Ostermundigen (PVS BIO) sowohl für das betroffene Gemeindepersonal als auch für die Attraktivität der Gemeinde als Arbeitgeberin die schlechteste Variante wäre. Dieser Verbleib würde eine weitere Volksabstimmung bedingen, wenn bei der damit erforderlichen Sanierung eine annähernd gleich gute Lösung sowohl für die Gemeinde als auch für das Personal erreicht werden soll.
Daraus resultiert, dass zumindest ein doppeltes JA sinnvoll ist, denn beide vorgelegten Varianten sind besser und sogar kostengünstiger, als eine optimale Sanierung der PVS BIO.
Diese beiden Varianten haben nach Meinung des Fördervereins jedoch markante Unterschiede, welche klar einen Entscheid zu Gunsten der PVK Bern mit sich bringen:
PVK Bern: Erfahrung mit Liegenschaften
Wie bereits erwähnt, verfügt die PVK Bern im Vergleich zur SHP über wesentlich mehr Erfahrung mit dem Besitz und der Bewirtschaftung von Liegenschaften – der heute sichersten Kapitalanlage. Die PVK Bern hat mit rund 756 Mio. Franken über 38 % des Anlagevermögens in Liegenschaften mit 1'500 Wohnungen in Bern und Umgebung, verfügt über sechs beauftragte, selbständige Liegenschaftsverwaltungen und beschäftigt einen eigenen Architekten für den Liegenschaftsunterhalt.
SHP: Kaum Erfahrung mit Liegenschaften
Im Gegensatz dazu hat die SHP zwar erkannt, dass nachhaltige und stabile Erträge vor allem im Liegenschaftsbereich erwirtschaftet werden können und ist deshalb bestrebt, diesen Bereich auszubauen. Aber eben: Sie muss den Bereich erst noch ausbauen. Wenn die Immobilien der PVS BIO - welche alle im Einzugsgebiet der Gemeinden Bolligen, Ittigen und Ostermundigen liegen - von der SHP übernommen und selbst bewirtschaftet würden, könnte sie die Liegenschaften nicht mit dem bestehenden Personal verwalten. Die Folge wäre eine Erhöhung der Verwaltungskosten. Diese Kosten sind in den vorliegenden Berechnungen noch nicht berücksichtigt worden. Der Förderverein ist deshalb klar der Ansicht, dass es nicht Aufgabe der Gemeinde Ostermundigen sein kann, als «Steigbügelhalter» zur Optimierung einer Pensionskasse benutzt zu werden.
SHP: Nur wenig angeschlossene Gemeinden
Hinzu kommt, dass die SHP mit der Aufnahme von Gemeinden ihrem eigenen, ursprünglichen «Ziel und Zweck» widerspricht, der da heisst:
«Die Pensionskasse SHP bezweckt die Wahrnehmung der beruflichen Vorsorge im Rahmen des Bundesgesetzes (BVG) und dessen Ausführungsbestimmungen für Personen, welche direkt oder indirekt im Gesundheitswesen tätig sind, sowie für deren Angehörige und Hinterlassene gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Tod und Invalidität.»
Die SHP hat rund 460 angeschlossene Institutionen, darunter gerade mal neun Gemeinden - und davon die drei grössten erst seit 1.1. 2017.
Auf diesen Zeitpunkt wurde das überarbeitete Vorsorgereglement in Kraft gesetzt und die Akquisition um den Bereich «Gemeinden» erweitert.
Wenn man bei der PVK Bern auch noch die vorhandene Staatsgarantie berücksichtigt und zudem weiss, dass die Sanierungsmassnahmen über 32 Jahre verteilt aus Renditeerträgen finanziert werden - und es damit keine zusätzlichen Steuergelder benötigt - ist für den Förderverein Entwicklung Ostermundigen klar, dass bei der Variantenabstimmung zur Pensionskasse Ostermundigen am 24. September 2017 mit Überzeugung
2 mal JA mit Stichentscheid PVK Bern
in die Urne gelegt werden muss.


Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber                        Christian Zahler
Co-Präsident                       Co-Präsident



Grosser Rat stimmt dem Kredit für das Tram Bern Ostermundigen zu!

Mit 79 zu 40 Stimmen bei 21 Enthaltungen hat der Grosse Rat des Kantons Bern am Mittwoch, 7. Juni 2017 dem Kredit von 102 Millionen Franken für das Projekt Tram Bern-Ostermundigen zugestimmt.

Damit rückt die Realisierung des Projektes Tram Bern - Ostermundigen auf der Basis des ursprünglichen Projektes Tram Region Bern wieder ein Stück näher. 

Wenn die verbissenen Gegner des Projektes das Referendum ergreifen sollten, müssen und werden wir für das Projekt Tram Bern - Ostermundigen  kämpfen.

Denn wir haben in Ostermundigen viel zu gewinnen: Neue Bahnhofunterführung mit direktem, hindernisfreiem Zugang zum Perron SBB, Sanierung der Bernstrasse, neue Beleuchtung, allgemein gute Gestaltung des Strassenraums, durchgehender Fahrradstreifen, neu gestaltete Plätze usw. und endlich ein öffentliches Transportmittel, das die nötige Transportkapazität auch für die Zukunft bereitstellt und nicht rüttelt und schüttelt, sondern erschütterungsfrei über die Schienen gleitet.

Wenn das Referendum nicht ergriffen wird oder nicht zu Stande kommt, ist noch die Abstimmung in Bern zu bestehen, die aber kein grosses Problem sein sollte, da Bern bereits beim Projekt Tram Region Bern mit komfortabler Mehrheit dem Tramprojekt zugestimmt hat. 

Es geht vorwärts, langsam, aber stetig! 


Kommission ohne Gegenstimme für Tramprojekt

Die parlamentarische Kommission für Bau, Energie, Verkehr und Raumplanung des Grossen Rates hat den Kantonsanteil von 102 Mio. Franken für die Umstellung der Buslinie von Bern nach Ostermundigen auf Trambetrieb mit 11 Ja bei 4 Enthaltungen ohne Gegenstimme unterstützt. (Bund, 13.5.17)

Die Chance, dass der Grosse Rat dem Kredit zustimmt, ist intakt.
Ostermundigen kann noch nicht jubeln. Aber die Hoffnung, dass die wichtigen Aufwertungen der Bernstrasse, der Umbau des Bahnhofs und des Dreiecks und die durchgehend einheitliche Gestaltung des Strassenraums inklusive Fahrradstreifen doch noch Realität wird, bleibt erhalten.


947'000 Franken für Tram nach Ostermundigen

Der Regierungsrat hat 947'000 Franken gesprochen für die Weiterarbeit am Tramprojekt von Bern nach Ostermundigen.

Ein Weihnachtgeschenk für alle, die Ostermundigen vorwärts bringen wollen. Es geht um mehr als nur um ein neues Verkehrsmittel. Die gesamte Neugestaltung der Bernstrasse, die Bahnhofunterführung, das problemlose Umsteigen von Bus und Tram auf die Bahn, die Umgestaltung und Verschönerung der Plätze... . Alles das würden wir bekommen, und Ostermundigen wäre einen grossen Schritt weiter.

Der Kredit des Regierungsrats bedeutet vielleicht den Anfang des Durchbruchs für das Projekt Tram Bern-Ostermundigen. Wir sind gespannt auf das neue Jahr, das hoffentlich den endgültigen Durchbruch bringen wird. Die nächsten Hürden: Der Grosse Rat des Kantons Bern, der über den finanziellen Beitrag des Kantons entscheiden muss und die Berner Stimmberechtigten, die noch einmal ja sagen müssen zum neuen Projekt.   

23. Dezember, fast Weihnachten 2016






auch wichtig

Brief an Gemeinde, Mitwirkungseingabe


FÖRDERVEREIN 

 ENTWICKLUNG OSTERMUNDIGEN

Gemeinderat                                                                     19. Oktober 2016
Schiessplatzweg 1
Postfach 101
3072 Ostermundigen


Überbauungsordnung „San Siro“  –  Mitwirkung

Sehr geehrte Damen und Herren

Für die öffentliche Mitwirkungs-Auflage der Überbauungsordnung „San Siro“ danken wir Ihnen bestens und erlauben uns, als Ostermundiger-Ortsverein an diesem Verfahren teilzunehmen.
Wir sind der Meinung, dass eine gesunde und geregelte Gemeindeentwicklung notwendig ist, und dass dies über eine vernünftige Verdichtung nach Innen erreicht werden kann. Für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung ist es unumgänglich, weitsichtig zu planen und sämtliche Interessensgruppen gebührend zu berücksichtigen.

Die vorliegende Überbauungsordnung setzt diese Grundgedanken im Bereich des Oberfeldes teilweise optimal um, weshalb wir die darin vorgestellten Zielsetzungen partiell voll und ganz unterstützen.

Partiell deshalb, weil wir in der vorgelegten Überbauungsordnung „San Siro“ wesentliche - für eine nachhaltige Gesamtentwicklung der Gemeinde aber notwendige und aus unserer Sicht äusserst wichtige - Überlegungen vermissen.

Das vorgeschlagene Mass der Nutzung, mit einer Erhöhung der Bruttogeschoss­fläche von 8‘500 m2 auf 25’000 m2 unterstützen wir voll und ganz.

Nicht einverstanden sind wir mit den Aussagen über die Art der Nutzung in den Sektoren A bis F. Während in der aufzuhebenden ZPP Nr. 33 nebst Wohnnutzung auch Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen zugelassen sind, erlaubt die vorgeschlagene UeO „San Siro“ nur noch Wohnnutzungen gemäss Art. 59 Baureglement. Wir sind der Meinung, dass dadurch unter anderem ein optimaler Standort für die Realisierung einer zentralen Gemeindeverwaltung unwiderruflich verloren geht.

Es gibt zwar tatsächlich noch mehrere Standorte, die für ein Verwaltungsgebäude in Frage kommen (Tell, Schiessplatzweg 1, Sportplatz Oberfeld – nach einer Sportplatzverlegung und Zonenplanänderung – oder im Bereich ESP-Bahnhof). Allerdings stellt sich stets ein mehr oder weniger grosser „Stolperstein“ in den Weg. Beim Areal San Siro ist uns kein „Stolperstein“ bekannt und die Realisierung des Verwaltungszentrums könnte offensichtlich zügig an die Hand genommen werden. Da aus unserer Sicht das „Providurium“ mit den dezentralen Verwaltungsgebäuden so rasch als möglich beendet werden sollte, finden wir es falsch, jetzt auf den Standort San Siro definitiv zu verzichten.

Zudem weisen wir darauf hin, dass sich die Behörden seinerzeit für die Zulassung von Gewerbe- und Dienstleistungsnutzungen entschieden haben, weil es für das Quartierleben von Vorteil ist, wenn ein gewisser Nutzungsmix vorhanden ist. So beleben unterschiedliche Benutzergruppen das Quartier, während es bei einer einzigen Nutzungsart unweigerlich Zeiten gibt, wo im Quartier kaum etwas los ist.

Die Aussagen im Erläuterungsbericht zur Nutzungsplanung in der Rubrik
„4.5 Raumordnung und Raumplanung“ sind für uns deshalb mangelhaft. Zumindest das Fehlen von Dienstleistungsnutzungen – zu welchen unseres Erachtens eine zentrale Gemeindeverwaltung gehört – sollte besser begründet sein. Allein die Aussage, dass für „Dienstleistungsnutzungen in bestehenden und bereits geplanten Bauten ein genügend breites Angebot bestehe“ erfüllt diese Anforderung nicht.

Die Klammerbemerkung mit dem benachbarten historischen Schützenhaus vermag diesen Mangel nicht zu beheben, so lange nicht nachgewiesen ist, dass dort tatsächlich Nutzungen angesiedelt werden, die dem historischen Gebäude gerecht werden und das Quartier aufwerten.

Ein für die Gemeindefinanzen nicht optimal geregeltes Problem fällt uns in Artikel 12.3 der Ueo auf. Dem darin umschriebenen Freiraumsektor „Grünraum“ werden im Nutzungs-Artikel 6  öffentliche Grün-, Aufenthalts- und Spielflächen sowie öffentliche  Sport- und Freizeitnutzungen zugewiesen. Der Unterhalt dieser öffentlichen Anlagen ist jedoch nicht geregelt.
Wir sind der Meinung, dass die finanziellen Auswirkungen dieses Unterhaltes in der UeO klar zu regeln sind.

Wir beantragen, dass diese Fragen im Zusammenhang mit der UeO „San Siro“ vertiefter geprüft und beantwortet werden.

Ebenfalls nicht einverstanden sind wir mit den im Erläuterungsbericht unter
„4.4 Verkehr“ gemachten Aussagen hinsichtlich Auswirkungen auf das Strassennetz:

Das reine Umgestalten des Knotens Bernstrasse/Ahornstrasse/Sommerrain löst lediglich die Verkehrsproblematik hinsichtlich Einfahrt auf die Bernstrasse für die beiden Bauprojekte „San Siro“ und „Sommerrain“. Die Mehrbelastung der Bernstrasse selbst – unter Einbezug des Wegmühlegässlis, der Unteren Zollgasse und des Schermenweges – wurden nicht überprüft. Wir sind der Meinung, dass wegen dem entstehenden Mehrverkehr weitere Massnahmen notwendig sein werden, um nicht nur die Einfahrt in die Bernstrasse, sondern die Belastung des gesamten Strassennetzes unserer Gemeinde „verkehrsverträglich“ zu gestalten.
In diesem Zusammenhang sind auch die Anzahl Parkplätze pro Wohnung kritisch zu hinterfragen.

Im Weiteren ist die Realisierung eines Kreisels so auszugestalten, dass dieser auch den Anforderungen für einen späteren Trambetrieb auf der Bernstrasse Rechnung trägt.

Wir beantragen, dass auch diese Fragen im Zusammenhang mit der
UeO „San Siro“ vertiefter geprüft und beantwortet werden.


Wir bitten Sie, unsere Vorschläge bei der Weiterbearbeitung dieses Geschäftes zu berücksichtigen und werden die nächsten Planungsschritte – bis hin zur Genehmigung der UeO „San Siro“ – weiterhin interessiert mitverfolgen.

Mit freundlichen Grüssen
Förderverein Entwicklung Ostermundigen

Die Co-Präsidenten                                        Der Sekretär


Theo Weber            Christian Zahler                Rudolf Mahler




Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Ostermundigen  haben sowohl der Initiative wie dem Gegenvorschlag der  Gemeinde am 3. April zugestimmt. Wie geht es nun  weiter?

Im Text der Initiative "Bernstrasse sanieren, Verkehr optimieren" hat der Förderverein Entwicklung Ostermundigen darauf hingewiesen, dass der Gemeinderat die Bauarbeiten nur auslösen kann, falls der Bund, der Kanton und die Stadt Bern ihre Kreditanteile für den Bau eines Trams nach Ostermundigen ebenfalls genehmigen. Die Behörden haben eine ähnliche Bestimmung in den Gegenvorschlag aufgenommen.
Deshalb müssen jetzt, nach der Annahme des Gegenvorschlags durch die Ostermundiger Stimmberechtigten, die Stadt Bern und der Kanton darüber entscheiden, ob sie ihre Kreditanteile genehmigen oder nicht. Die vom Bund reservierten Gelder stehen nach wie vor zur Verfügung.
Der Förderverein Entwicklung Ostermundigen wird die auf städtischer und kantonaler Ebene bevorstehenden Diskussionen mit Interesse verfolgen, wird dabei aber die Entscheide nicht gross beeinflussen können.
In Ostermundigen geht es in nächster Zeit darum, die Lage der Tramendstation definitiv festzulegen. Dabei erwarten wir, dass die Behörden in geeigneter Form ein Mitwirkungsverfahren durchführen werden, und in diese Diskussion werden wir uns aktiv einbringen.
Wir bleiben dran!



Eine erste wichtige Hürde für eine positive zukünftige Verkehrsentwicklung von Ostermundigen ist geschafft!

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ostermundigen haben am
3. April 2016 die Volksinitiative "Bernstrasse sanieren - Verkehr optimieren!" sowie den vom Parlament und Gemeinderat beantragten Gegenvorschlag "Mehr Handlungsspielraum!" angenommen.
Die Volksinitiative wurde mit 2'354 zu 2'064 und der Gegenvorschlag mit 2'438 zu 1'947 Stimmen angenommen.
Beim Stichentscheid wurde der Lösung "Mehr Handlungsspielraum!" der Vorzug gegeben. Die Stimmbeteiligung betrug 54,4%.

Wir danken allen, die mitgeholfen haben, dieses erfreuliche Abstimmungsergebnis zu ermöglichen. 

Liebe Leserin, lieber Leser – besten Dank!
Es freut den Förderverein Entwicklung Ostermundigen ausserordentlich, dass die Mehrheit der Stimmenden letzten Sonntag sowohl die Initiative „Bernstrasse
sanieren - Verkehr optimieren“ wie auch den Gegenvorschlag klar angenommen haben. Wir haben beide Vorlagen unterstützt, weil beide die Grundlage liefern für die Sanierung der Bernstrasse, den behindertengerechten Ausbau der Bahnhofunterführung und die Umstellung von Bus auf Tram. Deshalb stört es uns gar nicht, dass bei der Stichfrage der Gegenvorschlag obsiegt hat.
Schlüssel zum Erfolg
Ein Schlüssel zum Erfolg war zweifellos die breite Unterstützung, die beiden Vorlagen während der Abstimmungskampagne zuteil geworden ist. Viele Ostermundigerinnen und Ostermundiger haben in zahlreichen Gesprächen die Hintergründe und Vorteile der beiden Vorlagen diskutiert und erläutert und so ganz wesentlich zur breiten Akzeptanz beigetragen.
Unser bester und herzlicher Dank geht an Alle, die zweimal JA gestimmt haben, und ebenso an Alle, die sich in der einen oder andern Form für die Vorlagen eingesetzt haben.  Ganz besonders danken wir den Mitgliedern des Unterstützungskomitees. Mit den beiden Inseraten und den Flyern haben sie die breite Unterstützung sichtbar gemacht.
Ein Etappenziel erreicht
Bei allem Erfolg ist uns bewusst, dass noch einige Hürden zu überspringen sind. Wir sind gespannt auf die Diskussionen und Entscheide in der Stadt Bern, der Region und dem Kanton. Und wir sind gerne bereit, bei der Diskussion über die definitive Lage der Tramwendeschlaufe und die Buserschliessung für die Rüti unsere Überlegungen einzubringen – nach Möglichkeit in einem konstruktiven Gedankenaustausch mit den Gegnern der gestrigen Vorlagen.
Die Arbeit geht nicht aus
Der Förderverein wird also weiterhin aktiv bleiben. In der Bantiger Post ist der Verein hauptsächlich durch seine beiden Co-Präsidenten in Erscheinung getreten. Aber alle Vorstandsmitglieder setzen sich zuverlässig, umsichtig und mit Ausdauer für die Ziele des Vereins ein.



Hier und unter der Rubrik "In der BP veröffentlichte Artikel u. Inserate" finden Sie einen grossen Teil unserer Bemühungen, die mit Ihrer Hilfe zu diesem phantastische Resultat geführt haben:

Bantiger-Post vom 31.03.2016
Bald wissen wir mehr
Am kommenden Sonntag stimmen wir über die Initiative „Bernstrasse sanieren, Verkehr optimieren“ und den Gegenvorschlag ab. Initiative und Gegenvorschlag bringen:
  • Die preiswerte Sanierung der Bernstrasse samt ihren Werkleitungen

  • Den Ausbau der Bahnhof-Unterführung zu einem behindertengerechten Umsteigeknoten

  • Die markante Kapazitätserhöhung bei der Linie 10 (Tram statt Bus)

Konsequenzen einer allfälligen Ablehnung:
  • Weil Bund und Kanton in der Bernstrasse keine Bauarbeiten ausführen; kostet die unumgängliche Strassensanierung die Gemeinde deutlich mehr als die jetzt beantragten 28 Mio. Franken

  • Ob die Bahnhof-Unterführung jemals ausgebaut wird, bleibt ungewiss

  • Es gibt keine markante Kapazitätserhöhung bei der Linie 10

Wer vorausschaut, stimmt 2 x JA!
Wir danken Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, ganz herzlich für die Unterstützung, falls Sie für unsere Initiative und den Gegenvorschlag je ein JA in die Urne legen –  und wir freuen uns mit Ihnen, wenn es Ostermundigen am Sonntag gelingt, die Weichen für die Zukunft richtig zu stellen.
Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber, Co-Präsident          Christian Zahler, Co-Präsident



Bantiger-Post vom 31.03.2016
endspurt
ist angesagt
im abstimmungskampf

ja wir haben mit euch
ihr gegner
die klingen gekreuzt
immer das florett
nie den zweihänder
brauchend

danke auch euch
keine schlammschlacht
geschlagen
das wollen wir nicht

immer im auge behaltend
was entwicklung
mit uns machen kann
was entwicklung
mit ostermundigen machen kann
was ein tram entwickeln kann

offene plätze
belebte strassen
mit fröhlichen menschen
für all das

stimmen wir ja
zweimal ja


förderverein entwicklung ostermundigen
ulrich b. noelpp



             
Wichtig - und erfreulich 
Gemeinsame Veranstaltung am 25. Januar 2016, 20.00 Uhr, Tellsaal
Der grosse Aufmarsch von interessierten Ostermundigerinnen und Ostermundigern hat gezeigt, dass das Interesse an sachlicher Information immer noch gross ist. Fragen aus dem Publikum wurden von den anwesenden Fachleuten und politisch Verantwortlichen beantwortet. 
Ein amtierender und zwei ehemalige Gemeindepräsidenten, ein amtierender Gemeinderat, ein Abteilungsleiter und ein juristischer Sachverständiger informierten und standen dem Publikum zur Verfügung. Der Moderator, Herr F. Neff, führte gekonnt durch den Abend.


Volksinitiative "Bernstrasse sanieren - Verkehr optimieren" und Gegenvorschlag "Mehr Handlungsspielraum" mit 25 zu 2 Stmmen bei 7 Enthaltungen vom Grossen Gemeinderat angenommen!
Damit ist der Abstimmungskampf lanciert. Am Wochenende von 3./4. April werden die Ostermundiger Stimmbürgerinnen und Stimmbürger darüber befinden können. 
Wir werden unser Möglichstes tun, damit der Souverän ebenso wie wir die grossen Vorteile der Initiative und des Gegenvorschlags erkennt. Ein doppeltes JA und bei der Stichfrage das Kreuz bei der Initiative ist unser Ziel.


Überbauungsordnung Bärenareal mit 64% JA-Stimmen angenommen
Das Bärenareal war abstimmungsmässig der Beginn der ganzen Aktivitäten  für eine werterhaltende und zukunftsgerichtete Entwicklung von Ostermundigen. Die Initiative „Bernstrasse sanieren, Verkehr optimieren“ wird anschliessend unter anderem die direkte verkehrsmässige Umgebung des Bärenareals wesentlich aufwerten. Dies deshalb, weil die Sanierungen des Bahnhofes, der Unterführung, des Kreisels und des Verkehrs auf der Bernstrasse so bewerkstelligt werden, dass sowohl die behinderten und nicht-behinderten Fussgänger, die Velofahrenden, die Autofahrenden als auch all diejenigen, welche den öffentlichen Verkehr benutzen, optimale Bedingungen erhalten. Dies alles muss für die Parlamentarier im GGR Ostermundigen Grund genug sein, am 10. Dezember 2015 den Antrag des Gemeinderates zu unterstützen.

Förderverein Entwicklung Ostermundigen
Theo Weber, Co-Präsident           Christian Zahler, Co-Präsident
        

















Förderverein Entwicklung Ostermundigen am Weihnachtsmärit
Unser Stand war ein grosser Erfolg. Wir konnten vielen Leuten für ihr JA zur Überbauungsordnung Bärenareal danken.
Die Plakate mit den möglichen weiteren Entwicklungen Ostermundigens, z.B. am Bahnhof mit der Bahnhofunterführung, an der Poststrasse mit dem Neubau im Acifer-Aeal und demjenigen beim Dreieck, sowie die Neugestaltung des Dreickparks selber stiessen auf mindestens so grosses Interesse wie der Glühwein.
Dass Teile davon nur realisiert werden können, wenn die Initiative "Bernstrasse sanieren - Verkehr optimieren" oder der Gegenvorschlag von den Ostermundiger Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern angenommen wird, konnten wir ebenfalls zeigen. 
Zum Glück hatten wir Unterstützung von unseren Mitgliedern. Sie haben  teilweise die Standbetreuung übernommen und den Vorstand damit vor dem erfrieren gerettet (es war nicht so schlimm, es war ja nicht richtig winterlich kalt!)
Vielen Dank auf alle Fälle allen die mitgeholfen haben. Wir hoffen auch weiterhin auf eure tatkräftige Mithilfe!