Zusendungen

Hohe Auslastung in beiden Fahrrichtungen
Die Linie 10 transportiert im Jahr 8.4 Mio. Fahrgäste, und sie ist während dem ganzen Tag in beiden Fahrrichtungen stark ausgelastet. Es ist eben nicht nur eine ÖV-Verbindung für Pendler/innen von Ostermundigen in die Stadt und wieder zurück. Sie erschliesst dicht besiedelte Wohngebiete und zahlreiche Arbeitsplätze, aber auch etliche Institutionen, die regelmässig von Besucherinnen und Besuchern aus dem ganzen Kantonsgebiet und teilweise auch von Tourist/innen aufgesucht werden: Der Kursaal, drei Spitäler (Beausite, Viktoria, Salem), der Rosengarten und der Schosshaldenfriedhof. So ist es auch für die Fahrgäste der S1 und S2 interessant, in Ostermundigen auf die Linie 10 umzusteigen.

Die Umstellung von Bus auf Tram bei der Linie 10 (Tram Bern-Ostermundigen) ist deshalb nicht nur von lokaler, sondern ebenso von regionaler und kantonaler Bedeutung.

Christian Zahler
Co-Präsident Förderverein Entwicklung Ostermundigen
alt-Gemeindepräsident Ostermundigen

"Warum soll ich als Oberländer für ein Agglo-Tram stimmen und zahlen?"
Bund vom Montag, 26. Februar 17
Als Ostermundigerin, welche meistens mit dem Velo unterwegs ist, stimme ich überzeugt "Ja zum Tram"!  Auch ich könnte sagen, mir bringt das Tram nicht viel, ich fahre ja nicht viel Bus!
Für das Tram ist Solidarität gefragt: vom ganzen Kanton, wie auch von jenen, die nicht ÖV- Nutzer sind, Solidarität für die Pendlerinnen und Pendler, die sich täglich in den vollen 10er-Bus quetschen müssen!
Die Buslinie 10 ist die Linie, welche am meisten frequentiert ist, die Linien, welche noch mehr frequentiert sind, sind mit einem Tram bedient.

Nur das Tram löst die Kapazitätsprobleme!
Zwischen Bern und Ostermundigen ist das Tram das geeigneteste Verkehrsmittel. Denn bis 2040 wird die Nachfrage auf der Buslinie zwischen Bern und Ostermundigen in den Hauptverkehrszeiten um 40 Prozent steigen. Die zusätzlichen Passagiere könnten die Busse nicht mehr aufnehmen. Die Umstellung auf das Tram ist die einzige sinnvolle Variante, um die nötige Transportkapazität auch in den nächsten Jahrzehnten zu sichern. Die Kapazitätsprobleme lassen sich weder mit der S-Bahn noch mit einem dichteren Bus-Takt lösen. Weil das Tram mehr Passagiere aufnehmen kann und deshalb weniger häufig fährt, behindert es den Autoverkehr weniger als die im dichten Takt verkehrenden Busse.

Das Tram dient dem ganzen Kanton!
Die neue Tramlinie dient nicht nur der Agglomeration Bern, sondern letztlich dem ganzen Kanton, Denn eine optimale Verkehrserschliessung stärkt die Agglomeration Region Bern als Wirtschaftsmotor des Kantons.

Renate Bolliger, Ostermundigen
Volksabstimmung vom 4. März 2018 zum Tram Bern-Ostermundigen
Die Gemeinde Ostermundigen, der Kanton Bern sowie die Stadt Bern haben JA gesagt zum Tram Bern-Ostermundigen. Wegen des Referendums zum Beschluss des Grossen Rates muss nun über das Projekt im ganzen Kanton Bern abgestimmt werden.
Tram ist komfortabler aber kein Luxus
Die Gegner/innen werben mit einem «Nein zum Luxustram». Dies ist für mich nicht nachvollziehbar, fahren doch Trams in Zürich, Basel, Genf, St. Gallen und vielen Städten Europas und der Welt schon seit Jahrzehnten und gelten noch immer als eines der besten und effizientesten Linienfahrzeuge. Es kommt wohl niemandem in den Sinn, alle diese Trams als Luxus einzustufen. Weshalb sollte dies also beim Tram Bern-Ostermundigen so sein? Trams haben eben noch lange nicht ausgedient, ganz einfach, weil sie sich bewährt haben. Als ÖV-Benützerin würde ich die angenehme Fahrweise eines Trams zwischen Bern und Ostermundigen sehr begrüssen. Gerade für die ältere Generation ist das Tram zum Ein- und Aussteigen, aber auch zum Stehen, wenn einmal kein Sitzplatz zur Verfügung steht, viel sicherer. In den jetzigen Gelenkbussen von Bern nach Ostermundigen wird man dermassen durchgeschüttelt, dass man sich – muss man aussteigen – nicht getraut, frühzeitig aufzustehen und von den zum Teil hohen Sitzen hinunterzuklettern. Erst wenn der Bus steht, kann man es wagen, muss dann aber pressieren, dass man noch hinauskommt…

Eigentlich sollten alle ÖV-Befürworter/innen dem Tramprojekt zustimmen, ob sie jetzt von der Stadt, vom Seeland oder vom Berner Oberland etc. kommen. Es geht darum, dass Leute vom Auto auf den ÖV umsteigen, und dies wird mit dem Einsatz des Trams von Bern nach Ostermundigen geschehen. Denn so ist es auch passiert beim Tram Bern-West, auf das heute niemand mehr verzichten möchte.

Deshalb am 4. März ein mutiges JA zum Tram Bern-Ostermundigen!!

Rahel Wagner-Schaub, Präsidentin EVP Ostermundigen, Parlament Ostermundigen
Tun Sie es auch!
Ist es wirklich Luxus,wenn der Kanton Bern mit dem Tram Ostermundigen ein Projekt realisieren kann,

welches keiner Utopie entspringt, sondern nach einer langen und intensiven Prüfung als klar beste Option hervorgegangen ist

  • welches in die nachfragestärkste Linie von Bernmobil investiert

  • welches sich einfügen lässt in ein dichtes Netz von öffentlichen Transportmitteln mit hervorragenden Verbindungen und regelmässigen Abfahrtszeiten nach Taktfahrplan

  • welches den Veloverkehr sicherer macht und fördert, indem auf fast der ganzen Strecke Velostreifen geplant sind

  • welches mit dem prognostizierten Wachstum an Fahrgästen Schritt halten kann, weil es pro Kurs mehr als 2.5 mal soviel Passagiere transportieren kann wie der bisherige Bus

  • welches den Fahrplan auch bei steigenden Fahrgastzahlen und während den Stosszeiten einhalten kann

  • welches die öV-Benutzung für ältere und gehbehinderte Fahrgäste sowie für Familien mit Kinderwagen attraktiv macht

  • welches eine ganze Agglomeration der Bundeshauptstadt aufwertet

  • welches einen wichtigen Entwicklungsschwerpunkt des Kantons (Achse Bern-Ostermundigen) stärkt , was sich gemäss verlässlichen Prognosen volkswirtschaftlich auf den ganzen Kanton positiv auswirken wird

  • welches den CO2-Ausstoss senkt und Kulturland schont

  • das in bereits 10 Jahren fertig gebaut sein und rollen wird

oder ist es schlicht und einfach VERNÜNFTIG?
Wie entscheiden Sie sich?
Ich lege am 4. März 2018 mit grosser Überzeugung ein JA für das Tramprojekt Ostermundigen in die Urne.
Wie hat Erich Kästner gesagt? Es gibt nichts Gutes, ausser: man tut es.
Also tun Sie es auch!

      Dorothea Züllig von Allmen
      Mitglied Grosser Gemeinderat Ostermundigen, glp
Tram Bern-Ostermundigen: Zwei Gründe für ein JA an der Urne 
1. Das Tram löst ein bestehendes Verkehrsproblem
Wer die Situation in Ostermundigen kennt weiss, dass es dringend eine Lösung für das bestehende Verkehrsproblem braucht. Schon jetzt befördern die Gelenkbusse mehr Passagiere als alle 22 Buslinien der RBS zusammen. Mit dem zunehmenden Verkehrsaufkommen und der geplanten Taktverdichtung  auf 2.5 Minuten wird das Nebeneinander von ÖV und motorisiertem Individualverkehr noch problematischer und das tägliche Verkehrschaos noch grösser. 
Die Erschliessung von Ostermundigen durch den öffentlichen Nahverkehr muss weiterhin über die Bernstrasse erfolgen. Alternative Routen - etwa über den Wankdorf oder BEA Expo - würden hochfrequentierte Strassen noch mehr belasten und neue Problemzonen schaffen. Es braucht also zu Gunsten aller Verkehrsteilnehmenden eine Verdichtung des ÖVs auf der bestehenden Route. Und diese kann nur das Tram sicherstellen.
2. Das Tram ermöglicht die nötige Entwicklung
Entlang der Tramlinie gibt es etliche Zonen, wo eine Entwicklung bereits geplant ist oder angestrebt wird (z.B. das ehemalige Swisscom Hochhaus, das 100 Meter hohe Bärenhochhaus, der ESP Bahnhof Ostermundigen). Ostermundigen als strukturschwache Agglomerationsgemeinde braucht diese Entwicklungsprojekte dringend und bietet weit überdurchschnittliches Potential, welches auch im Interesse des Gesamtkantons endlich ausgeschöpft werden sollte. 
Die Situation ist mit derjenigen in Bümpliz vergleichbar, wo das Tram Bern West vor 10 Jahren eine sehr positive Dynamik auslösen konnte. Auch das Tram Bern-Ostermundigen wird die nötigen Entwicklungsimpulse liefern und sich aufgrund der Folgeinvestitionen finanziell auszahlen. 
Deshalb bin ich als Ostermundiger und als Kantonsvertreter klar für die sinnvolle Investition in das Tram Bern-Ostermundigen.
Luca Alberucci, Grossrat glp, Ostermundigen
Die fast perfekte Lösung
Die hundert Prozent perfekte und vollkommen optimale Lösung gibt es selten im Leben.
So ist auch die vorgesehene Tramlösung nicht gänzlich ideal. Dass Bäume gefällt werden müssen, tut auch uns Grünen weh – aber wir wissen, dass mehr Bäume als Ersatz neu gepflanzt werden, und dass die Alleen bald wieder ansehnlich aussehen werden.
Bei der vorgesehenen Tramlösung überwiegen die Vorteile für Mensch und Natur, für Wirtschaft und Gesellschaft, für unsere Gemeinde und unsern Kanton:
Die Passagiere finden mit dem Tram eine würdigere Transportart als im oft vollgepferchten Bus. Das Tram fährt mit Ökostrom und lädt Autofahrende zum Mitfahren ein.
Die Verkehrs- und «Lebensader» Bernstrasse wird neu gestaltet und deutlich attraktiver. Das Image unserer Agglogemeinde wird aufgewertet, die Lebensqualität steigt, und unsere Gemeinde wird für EinwohnerInnen und Firmen interessanter.
Ostermundigen kann dank Tram qualitativ wachsen und seine finanzielle Struktur verbessern. Der ganze Kanton Bern profitiert von einer gesunden Hauptstadtregion dank leistungsfähigem öV mit dem Tram.
Also: JA zum Tram Bern-Ostermundigen! Besten Dank.
Ursula Lüthy, Präsidentin Grüne Ostermundigen
JA zum Tram Bern Ostermundigen
Es braucht beides. Gute Strassen für den Individualverkehr und einen starken ÖV. Ja zum Tram, weil es den ÖV stärkt.

Hans-Ulrich Müller, Unternehmer, Bernapark AG
Tramvorlage: Eine bessere Lösung gibt es nicht
Stadt und Agglomeration bilden den Wirtschaftsmotor des Kantons. Das gilt auch für den Raum Bern- Ostermundigen, wo bis 2035 bis 2900 neue Arbeitsplätze entstehen werden. Eine Tramlinie 10 ist die planerisch aufwändig und sorgfältig ermittelte Best-Variante, um das voraussehbare künftige Passagieraufkommen zu bewältigen. Das anerkennt auch der Bund mit seiner Finanzierungszusage. Ich hoffe sehr, dass wir nun diesen für die Region wichtigen Entwicklungsschritt tun können!
Die Gegenargumente überzeugen nicht. Ist es wirklich ernst gemeint, dass die Pendler halt ihre Arbeitszeiten nach den Stosszeiten des ÖV’s richten sollen oder dass wir den Tramentscheid bis 2030 vertagen sollen? Besonders fadenscheinig erscheint mir der Einwand, das Geld werde beim Sozialen und in der Bildung fehlen. Es sind die gleichen Kreise, die das Tram bekämpfen und im Kanton in Sozial- und Bildungspolitik die grossen Sparpakte beschliessen. Bei einer Ablehnung des Kredits dürften diese Mittel ganz einfach für die Gegenfinanzierung der Unternehmenssteuersenkung eingespart werden.
Regula Unteregger
Fürsprecherin, ehemalige SP-Gemeinderätin Tiefbau und Betriebe Ostermundigen
Ich sage ganz klar JA zum Tram Bern-Ostermundigen. Und zwar aus Überzeugung. Betrachten wir unsere Zukunft mit Weitsicht und Nachhaltigkeit, dann gibt es nur die Variante Tram. Ostermundigen wächst weiter, mehr Leute pendeln nach Bern und der Bus platzt schon jetzt aus allen Nähten. Ein noch dichterer Bus-Takt behindert den Autoverkehr. Das Tram hat mehr Platz und bei den meisten Haltestellen können die Autos das Tram überholen. JA, zum Tram heisst JA zur Zukunft von Ostermundigen. Wir danken für ihre Solidarität! Die Gegener monieren es sei ein Luxustram. Wohl kaum, denn sonst wäre das Projekt mit all seinen Studien durch x Fachleute nicht im Grossen Rat angenommen  worden.

Maya Weber Hadorn, SP-Gemeinderätin Ostermundigen, Grossratskandidatin